So war´s - Hoffnung Frankfurt (Oder) im Rückblick


PDF-Version



"Die Talkshow " Januar '08 - Juli '09

Es vergeht kein Tag, an dem die Fernsehmedien nicht Talkshows zu den verschiedensten Thematiken senden. Wir haben uns als Team die Frage gestellt, warum nicht auch wir diese Möglichkeit nutzen sollten um einmal christliche Werte und Inhalte zur Diskussion zu machen und zu stellen. Neben dem wechselnden Moderator vervollständigten ein Fachexperte (zu Themen wie Finanzen, Management, Punkleben u.a.) und ein Theologieexperte aus den Reihen von Hoffnung Frankfurt(Oder) e.V. die Talkrunde. Auch das ‚Publikum‘ war natürlich gefragt und bereicherte durch Diskussion, Rückfragen und kritische Anmerkungen die Abende.
Ende  Januar 2008 war es das erst mal soweit. Wir begannen damit – parallel zum Schönen Sonntag – den Un /Sinn der 10 Gebote zu diskutieren. Weiter folgten Runden zu den beliebtesten Vorurteilen gegen Gott, wie, dass Gott nur ein Krückstock sei, ein Spielverderber, und sowieso ein großes Problem mit Sex hat. Absolutes Highlight waren das Special Talkshow-Open Air im Lenné Park in Frankfurt(Oder) oder der Ausflug der Talkshow in den Schlosspark des schönen Königs Wusterhausen in Koalition mit den CityMonks Brandenburg. Auch die Fragen zum Sinn des Lebens gingen an uns nicht undiskutiert vorbei… wenn du deinen Sinn noch nicht gefunden hast – vielleicht kann dir ja einer von unseren Gästen weiterhelfen.
2009 dann suchte die Talkshow den Super-Gott und stellte „5 Aufgaben für potentielle Anwärter“. So durfte Gott seine Göttlichkeit durch das Verwandeln von Stroh zu Gold, durch seine Fähigkeit aus Panzern Blumen wachsen zu lassen und durch dass lösen anderer anspruchsvoller und (un)gelöster Aufgaben beweisen bzw. seine Lösungskonzepte vorstellen. Last but not least ging die Talkshow schließlich auf große Fahrt: neben dem Umzug in die Räume der Universität Viadrina, gingen wir auf eine Reise „In 80 Tagen um die Welt“.  Wir reflektierten unsere Träume und Visionen, fragten uns, wen wir wohl als Guide in unser Leben rein sprechen lassen sollten und wen vielleicht auch nicht, und schlossen die Talkshow-Staffel – und fürs erste auch die Talkshow – mit der Frage: „Ist der Anfang das Ziel?“

Und? Was denkst du dazu? – „Lass uns doch mal anfangen… Erstmal definieren: Was ist eigentlich Anfang? Und was ist ein Ziel? ...“



Arbeitseinsatz 02. Mai 2009

Das Grundstück von Daniel Fabigs Eltern kannte ich nur aus den dunklen Wintermonaten. Ich hatte keine Ahnung, wie viel Arbeit nötig ist, so ein Grundstück zu bewirtschaften. Ein kleiner Hilferuf von Daniel ließ uns Nägel mit Köpfen machen. Wir trafen uns am 2. Mai zu einem ganztägigen Arbeitseinsatz. Das Wetter war wie geschaffen dafür – kein Wind, kein Regen und sonstige lästigen Witterungserscheinungen.
Bei einer gemütlichen Tasse Tee waren die Aufgaben schnell verteilt.
Beinahe hätte ich noch vergessen, die fleißigen Helfer zu nennen:
Zunächst einmal Daniel (war doch klar), Martin, Christof und meine Wenigkeit (Jörg). Später kamen noch Lille, Ramona und Petra dazu.
Daniel und Christof beschäftigten sich mit Tiefbauarbeiten (Einsetzen von schmiedeeisernen Zaunteilen im Eingangsbereich des Grundstücks). Martin und Ramona (auch Toni der Vierbeiner) waren der Grenzbautrupp (Arbeiten am Grundstückszaun). Für mich ist es eine Herausforderung besonderer Art gewesen, die mir sehr viel Spaß gemacht hat: Ich setzte Fensterrahmen ein und hatte mit Tischlerarbeiten zu tun (Anpassen eines Türrahmens an einen Türflügel).
Das Beste kam dann noch. Abends saßen wir gemütlich beim Grillfeuer mit Steaks, Salaten und leckeren Würstchen zusammen, sangen Lieder und lauschten der Gitarrenmusik von Petra und Lille.


Taufe am Freitag 01.05.09

01. Mai. Tag der Arbeit. Für uns Tag der 'Taufe' – bzw. auch bekannt unter 'Tod durch Ersaufen'. Für uns ein Tag am See außerhalb des „Groß“stadttrubels, fernab von aller Zivilisation. Flair of Skandinavia. Für „die“ Täufling ein Meilenstein. Historischer Höhepunkt. Anfang eines neuen Lebens. Vor der Taufe wurden die Gäste – von nah (FFO) und fern (Berlin) – viele an der Zahl – über die Modalitäten aufgeklärt. Bevor es ins Wasser ging erklärt „die“ Täufling ihre Absicht durch eine faszinierende Lebensgeschichte. Was Ehe, Kinder, das Malen und auch die Wissenschaft nicht geschafft haben, hat die Begegnung mit Gott nun vollendet. Frieden, Fülle, Ruhe, Sicherheit, Geborgenheit... Angekommen sein. Endlich. :)
Nach dem tatsächlichen Akt des Ersaufens und Neu-Erstehens, hatte die Gesellschaft Zeit zum Austausch, zum Sonnen, Singen und Erholen – und genüsslich Zerstechen lassen ;). Manche nutzten auch den See noch für näher liegende Anwendungsmöglichkeiten wie Schwimmen und Getränke kühlen. Alles in allem ein wunderschöner, sonniger, erfolgreicher Tag voller Freude ... und (neuem) Leben.






Krankenbesuche

"Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn.
Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden.
Bekennt also untereinander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist."
Jakobus 1, 14-16



Krankheiten kennt jeder. Bei dem einen kommen sie häufiger, bei dem anderen nicht so häufig vor. Bei dem einen sind sie ernster, bei dem anderen sind sie nur eine Kleinigkeit. Oft ist es so, dass man Gott damit nicht belasten möchte oder dass es ja "nur" eine Erkältung ist, die hoffentlich nach einer Woche wieder von selbst verschwindet. Oder man hat wirklich eine schwere chronische Krankheit und die Hoffnung auf Genesung längst aufgegeben. Aber Gott ist unser liebender Vater. Er möchte nicht, dass wir uns damit herum quälen. Er möchte unser Arzt sein und freut sich, wenn wir zu ihm kommen und er uns helfen kann.
Manchmal fühlt man sich aber einfach zu schwach oder unkonzentriert um dafür zu beten, oder zu unfähig, gerade wenn man krank ist. Und in dieser Situation ist es gut, dass wir Menschen haben, die das gerne übernehmen - ohne Zwang. Unsere Gemeinschaft ist gerade da sehr wichtig, und wenn einer krank ist, leidet jeder mit und hilft, so gut es möglich ist.
Da wird sich spontan zum gemeinsamen Gebet für denjenigen getroffen, der Hilfe braucht, SMS weiter geschickt und sich bei Kranken getroffen, um in Gemeinschaft intensiv zu beten und auf das zu hören, was Gott sagen möchte. Denn wir beten, wie es oben im dem Bibelvers beschrieben wird, weil Gott gesagt hat, dass wir für die Kranken beten sollen und wir glauben, dass Gott heilen kann, egal um welche Krankheit es sich handelt. Nichts ist zu schwierig, um nicht dafür zu beten.
Und das ist es, was wir in Hoffnung Frankfurt (Oder) ganz praktisch umsetzen. Durch einen E-Mail Verteiler können wir untereinander schnell in Kontakt treten, so dass niemand alleine leiden muss.
Neben dem Gebet leisten wir auch gerne praktische Hilfe für Menschen, die durch ihre Krankheit in ihrem Alltag eingeschränkt sind. Da kümmern sich Einzelne um den Einkauf, es finden Spontanbesuche oder DVD-Abende statt. Oft wird auch einfach mal angerufen, um dem Kranken zu zeigen, dass man für ihn da ist und er niemals alleine sein muss.
So können wir auch für Menschen ein Beispiel und Unterstützung sein, die nicht in unserem Team sind. Denn Liebe und praktische Hilfe sind in der heutigen Zeit leider nicht mehr selbstverständlich. Deshalb benötigt Gott Menschen, die ein Licht für die Welt sein wollen und wir erklären uns gerne bereit, uns dort, wo Hilfe benötigt wird, gebrauchen zu lassen, so dass Gott seine guten Absichten umsetzen kann.


Der Schöne Sonntag

Von März 2006 bis September 2008 gab es ihn regelmäßig, den "Schönen Sonntag".

Speedway Ausflug nach Grünberg (Zielona Góra) am 01.05.2008